Feuerwehr-Olympiade bot Ferienkindern Spiel, Spaß und kühle Erfrischungen

12 Solmser Ferienkinder trotzten dem hochsommerlichen Wetter und nahmen gemäß dem olympischen Gedanken „Dabeisein ist alles“ an der „Feuerwehrolympiade“ der Freiwilligen Feuerwehr Oberbiel teil. Wie es sich für Brandschützer gehört, war bei dem Beitrag zum Ferienprogramm der Stadt Solms viel Wasser im Spiel, so dass die ein und andere Dusche im kühlen Nass zwischen den Disziplinen bei den kleinen Olympioniken für kühle Abwechslung sorgte.
Das Betreuerteam rund um Jugendwart Patrick Bokelmann und Minifeuerwehrwart Markus Schweitzer hatten sich fünf Disziplinen ausgedacht, bei denen neben sportlicher Fitness auch Koordinationsfähigkeit und Fingergeschick gefragt war. „Natürlich sielte auch das Glück eine große Rolle, doch letztlich waren alle Gewinner“, betonte Schweitzer.
Neben einem „Turmbau“ bei Lea Schweitzer, hier mussten aus zahlreichen Feuerwehrarmaturen ein möglichst hoher und freistehender Turm gebaut werden, dem „Stiefelweitwurf“ bei Jan Schrehardt, wo ausgediente Feuerwehrstiefel möglichst weit geworfen werden mussten, beim „Kegelzielspritzen“ bei Patrick Bockelmann, wo es mit einem Wasserstrahl der Schnellangriffseinrichtung eines Löschfahrzeugs Leitkegel umzuspritzen galt, und dem „Wasserfußball“ bei Marvin Brück, wo ein Ball mittels Wasserstrahl aus Strahlrohren ins gegnerische Tor gelenkt werden musste, hatten die Olympioniken viel Spaß. Letzte Disziplin war ein Feuerwehrquiz, dem sich die Kinder auf ihrer zwei Kilometer langen Tour durch die Oberbieler Feldgemarkung zwischen den einzelnen Spielstationen stellten und Fachwissen rund um die Hilfsorganisation gefragt war.
Nachdem zum Mittagessen Jennifer Brück und Alexander Beug den Grill angeschmissen und sich die Kids gestärkt hatten, wartete zum Nachtisch eine besondere Überraschung auf die erfolgreichen Olympioniken.
Gemeinsam hatten die Brandschützer im Schatten des Oberbieler Gerätehauses auf abschüssigem Gelände große Planen aneinandergelegt und diese dauerhaft mit Seifenwasser benetzt, so dass eine überdimensionale glitschige Rutschbahn entstand. Bei der Mittagssonne stand so einem puren Rutschvergnügen nichts mehr im Weg und jedes Kind, welches an diesem Tag selbstverständlich auch einige Runden im Feuerwehrauto gedreht hatte, tobte sich noch einmal nach Herzenslust aus, bevor sie nach dem abwechslungsreichen Feuerwehrerlebnis von ihren Eltern abgeholt wurden.